In der Nacht vom 17. zum 18. Juli hatte ich, nach sehr langer Pause, wieder einen Traum mit Liliana. Es war aber total wirr und auch unwirklich, im Gegensatz zu allen vorherigen Träumen. Weil ich zusätzlich in der Früh von einem Rasenmäher geweckt wurde und erst nicht verstand, woher dieses Geräusch kam, vergaß ich auch wieder sehr viel von diesem Traum. Vielleicht sollte ich wieder anfangen meine Träume zu notieren. Ein bisschen weiss ich noch, aber wie bereits angedeutet, war es irgendwie total schräg:
Wir waren in einem Dorf, vielleicht eine Kleinstadt. Ich glaube auch dass in der Nähe ein sehr großer See war und auch Berge. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nicht doch eine Erinnerungsverfälschung ist, da ich kurz nach dem aufstehen ähnliche Bilder in einem anderen Blog sah. Also halten wir die Kleinstadt mal als 'Fakt' fest. Die Menschen dort waren irgendwie 'komisch' und zwar in der Form, dass sie wohl irgendwie Mutanten oder so eine Art Monster waren, nur dass man es kaum bemerkte. Sie sahen relativ normal aus, wenn man nicht genau hinsah. Irgendwie war ich wohl an diesem Ort, um sie von dort rauszuholen und vor diesen Mutanten zu retten. Aber sie hat mir kein Wort geglaubt und hielt das alles nur für einen blöden Witz. Selbst als uns einige von denen verfolgten und jagten, konnte sie es immer noch nicht glauben! Wir waren später an so einem etwas größeren, weissen Haus, wo wir relativ sicher waren. Es war ein bisschen wie eine Sporthalle, oder ein Reha-Sport-Bad… so etwas in der Art. Ich erinnere mich auch, dass wir am Schluss noch auf dem Dach waren und das ist auch schon fast alles an Erinnerungen, da ich durch das ruckartige und verwirrende 'geweckt werden' das meiste vergaß. Ich nenne es immer den 'Sanduhr-Effekt' - Du wirst wach und je mehr dein Hirn hochfährt, desto mehr Erinnerungen verschwinden vom Traum, so wie Sandkörnern die in einer Sanduhr verrinnen. Es bleibt oben oft nicht mehr viel übrig. Vielleicht 1 oder 2 Körner… wenn überhaupt!
In der letzten Nacht hatte ich wieder einen Traum mit ihr und wieder wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Dieses mal war es eine Taube, die es sich auf meinem Fensterbrett gemütlich gemacht hatte. Dass Gurren drang immer mehr in meinem Traum ein und als sie sich entschied mal freundlich mit ihrem Schnabel am Fenster anzuklopfen (wahrscheinlich in der Hoffnung, dass ich sie auf einen Drink reinlasse), wurde ich ziemlich schnell wach. Bevor ich mein Notizbuch in der Hand hatte, war fast alles Weg, mit Ausnahme dieser Stichpunkte: Gespräch mit Liliana, kein Streit, vermutlich in Warschau, draussen. Das war's auch schon!
Ich weiss nicht so genau, warum sie jetzt auf einmal wieder in meinen Träumen auftaucht, vor allem wieder so regelmäßig! Nachdem jetzt Monate wirklich Ruhe war, was das angeht, ist sie wieder so present, als sei sie nie weg gewesen! Dabei habe ich gestern bei meinem 21 KM Fußmarsch sehr viel über alles nachgedacht, vor allem, weil ich zuvor meine letzten beiden Mails vor dem Bruch las. Irgendwie kam in mir der seltsame Gedanke "Warum wolltest Du mit ihr eigentlich in Kontakt bleiben" wieder auf. Im Nachheinein finde ich ihre Reaktion sogar noch beschmierter als damals. Ich brauch mal etwas Abstand davon, denn je mehr ich mich wieder damit befasse, desto mehr zieht es mich wieder runter! Eventuell schreibe ich erst mal nicht mehr jeden Tag einen neuen Beitrag, sondern versuche eher das Buch fertig zu stellen. Momentan fühlt sich alles ziemlich seltsam an…
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen